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	<title>Martin Thiemann</title>
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	<description>User Experience Designer</description>
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		<title>iOS-App-Prototypen schnell und einfach erstellen</title>
		<link>http://www.martinthiemann.de/blog/ios-app-prototypen-schnell-und-einfach-erstellen/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 19:01:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Thiemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Für mein aktuelles Projekt teste ich nun seit einigen Tagen die neue Beta-Version (6.5) der Prototyping-Software Axure RP. Ziel ist es, in kurzer Zeit einen klickbaren Dummy einer iPad-App zu erstellen, um das Interaction-Design vor der Programmierung zu optimieren, Nutzertests [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.martinthiemann.de/wp-content/uploads/2012/04/axure-rp-beta-6-5.jpg" /><br />
Für mein aktuelles Projekt teste ich nun seit einigen Tagen die neue Beta-Version (6.5) der Prototyping-Software <a href="http://www.axure.com/">Axure RP.</a> Ziel ist es, in kurzer Zeit einen klickbaren Dummy einer iPad-App zu erstellen, um das Interaction-Design vor der Programmierung zu optimieren, Nutzertests durchzuführen und Projektbeteiligte in die Entwicklung einzubinden.</p>
<h3>Touch-Gesten und Fullscreen-App</h3>
<p>Die Beta-Version bietet einige Neuerungen, die umständliche Workarounds unnötig machen und schnell echtes App-Feeling erzeugen. So können beispielsweise Touch-Gesten (Swipe) leicht integriert werden. Diese können einfach auf Dynamic-Panels angewendet werden. Sehr interessant ist auch die Möglichkeit, den HTML-Prototyp als Webapp zu exportieren. Die Webapp wird dann mit individuellem Icon (apple-touch-icon) vom Home-Screen des iPad im Vollbildmodus geöffnet, ohne die störende Leiste von Mobile Safari. Es entsteht nun wirklich fast der Eindruck, es handle sich um eine native iOS-App. Insbesondere, wenn man im weiteren Verlauf die groben Wireframes durch pixelgenaue, polierte Grafikdaten ersetzt. Natürlich kann die Webapp in Sachen Performance nicht mit nativen Apps mithalten. Animationen können leicht stottern. Der Seitenaufbau ist schnell, aber man merkt, dass es sich eigentlich um eine Website (HTML, CSS, JS) in einem Container handelt. </p>
<h3>Prototyp online zur Verfügung stellen</h3>
<p>Wenn die Teammitglieder an unterschiedlichen Orten arbeiten, kann der Prototyp auch auf der Austauschplattform <a href="http://share.axure.com/">AxShare</a> anderen zur Verfügung gestellt werden. So ist bei jedem Beteiligten immer die neueste Version des Prototyp installiert. Beim Öffnen der Web-App vom Homescreen werden dann selbstverständlich die Onlinedaten bevorzugt und die App aktualisiert. </p>
<h3>Timesaver!</h3>
<p>Diese und viele weitere Detailverbesserungen in Axure RP ermöglichen, dass schon nach wenigen Stunden die ersten interaktiven Ergebnisse direkt auf dem Gerät getestet werden können.</p>
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		<title>Smart Folder</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Mar 2012 10:56:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Thiemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Deutschen werden Sie „intelligente Ordner“ genannt. Es handelt sich um eine häufig implementierte Funktion in Desktop-Software. Smart Folder sind Ordner, die Datensätze enthalten, die bestimmten, vorher festgelegten Kritererien entsprechen. So ist es in iTunes möglich, neben normalen Wiedergabelisten (individuelle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.martinthiemann.de/wp-content/uploads/2012/03/smart-foldes-ui-pattern.jpg" alt="Smart Folder Illustration" /><br />
Im Deutschen werden Sie „intelligente Ordner“ genannt. Es handelt sich um eine häufig implementierte Funktion in Desktop-Software. Smart Folder sind Ordner, die Datensätze enthalten, die bestimmten, vorher festgelegten Kritererien entsprechen. So ist es in iTunes möglich, neben normalen Wiedergabelisten (individuelle Sammlungen von Liedern) auch „intelligente“ Wiedergabelisten anzulegen. In meinem iTunes findet sich beispielsweise eine solche Liste mit dem Namen „Partyhits“. Alle Songs, die ich mit vier oder fünf Sternen bewertet habe, befinden sich darin. Wenn nun weitere Lieder der Mediathek mit z.B. 4 Sternen bewertet werden, werden diese automatisch den „Partyhits“ hinzugefügt.<br />
Weitere Beispiele sind Intelligente Postfächer in Apple Mail (Bsp: Postfach mit allen Mails von Amazon) oder eine gespeicherte Suche in der Seitenleiste des Finders (Bsp: Liste aller Dateien, die heute erstellt wurden). Typischerweise wird als Icon dann ein Zahnrad oder ein anderes Symbol in Verbindung mit einem Zahnrad verwendet. Man hat davor „Einstellungen“ vorgenommen.</p>
<h3>Mainstream-User</h3>
<p><a href="http://twitter.com/gilescolborne" target="_blank">Giles Colborne</a> teilt in seinem lesenswerten Buch <a href="http://www.simpleandusable.com" target="_blank">„Simple and Usable“</a> Softwareanwender in drei Gruppen. Er definiert zunächst den <strong>Experten</strong>, der gerne Zeit investiert um neue Funktionen auszubrobieren, die Möglichkeiten ausreizt und eigene Anpassungen vornimmt. Desweiteren gibt es den <strong>engagierten Nutzer</strong> (willing adopter), der ebenfalls offen ist, neue Funktionen zu verwenden, jedoch nur, wenn der Nutzen spürbar und die Einarbeitung mühelos erfolgt. Außerdem hat dieser schon ähnliche Produkte verwendet. Als dritte Gruppe benennt Colborne den <strong>Otto-Normal-Nutzer</strong> (mainstreamer), der Technologie nicht der Sache wegen nutzt, sondern um eine bestimmte Aufgabe zu erledigen. Er lernt einige Schlüsselfunktionen und dabei bleibt es meist.<br />
In einem Diagramm erleutert der Autor die typische Verteilung: Experten 9%, engagierte Nutzer 23%, Otto-Normal-Nutzer 68%. Er erleutert, dass es einfacher ist, für die ersten beiden Gruppen zu gestalten, da diese leichter zufriedenzustellen sind. Erst wenn ein Produkt für die Mainstreamer zugänglich ist, ist es wirklich einfach zu bedienen. Wer für Experten und Engagierte entwickelt, schießt über das Ziel hinaus und beeinträchtigt die User Experience der größten Nutzergruppe.</p>
<h3>Zurück zu den intelligenten Ordnern</h3>
<p>Im Moment arbeite ich am User Interface einer Business-Software für OS X. Auch hier stellt sich die Frage, ob die Smart-Folder-Funktion integriert werden soll. Technisch ist das kein Problem, aber ist es auch für den Nutzer sinnvoll? Im ersten Usertest wurde ein defaultmäßig angelegter intelligenter Ordner jedenfalls nicht richtig verstanden.<br />
Dennoch bin ich der Meinung, dass die Funktion integriert werden muss, obwohl sie ganz offensichtlich nur für Engagierte oder Experten interessant ist. Jedoch muss bei der Gewichtung darauf geachtet werden, welcher Usertyp angesprochen wird. Als Entwickler einer Software gehört man gewöhnlich zur Gruppe eins und zwei. Man muss sich aber klar sein, das der Otto-Normal-User nie einen Smart Folder anlegen wird!</p>
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		<title>Icon design for immowelt’s iPad app</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Mar 2012 16:27:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Thiemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[User Experience Design]]></category>

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		<description><![CDATA[I was asked to design several dashboard icons for the iPad app of German real estate search engine immowelt.de. In the first step I usually draw some variations to discuss with the agency, in this case insertEffect. After detailing some [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1001" title="immowelt-icons" src="http://www.martinthiemann.de/wp-content/uploads/2012/02/immowelt-icons.jpg" alt="Icon design für immowelt" /></p>
<p>I was asked to design several dashboard icons for the iPad app of German real estate search engine <a href="http://www.immowelt.de/" target="_blank">immowelt.de</a>. In the first step I usually draw some variations to discuss with the agency, in this case <a href="http://www.inserteffect.com" target="_blank">insertEffect.</a> After detailing some ideas, the client has the chance to review and decide. By the way, I do all my sketches on iPad using <a title="Adobe Ideas" href="http://itunes.apple.com/de/app/adobe-ideas/id364617858?mt=8" target="_blank">Adobe Ideas</a>. After that I push pixels in Fireworks.<br />
<img src="http://www.martinthiemann.de/wp-content/uploads/2012/02/pixel-icon-objekte.jpg" alt="" /><img src="http://www.martinthiemann.de/wp-content/uploads/2012/02/pixel-icon-pdf.jpg" alt="" /><br />
<iframe src="http://player.vimeo.com/video/37864084?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="500" height="375" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p>
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		<title>Über Mac OS X</title>
		<link>http://www.martinthiemann.de/blog/uber-mac-os-x-user-interface-design/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 10:23:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Thiemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Besonders beim Update von Mac OS X Snow Leopard (10.6) auf Lion (10.7) ist mir aufgefallen, dass das Apple-Betriebssystem nicht mehr so leicht zu bedienen ist, wie es ursprünglich gedacht war. Vor allem Einsteiger tun sich schwer, wie ich immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.martinthiemann.de/wp-content/uploads/2012/02/OSX-martin-thiemann.gif" alt="" /><br />
Besonders beim Update von Mac OS X Snow Leopard (10.6) auf Lion (10.7) ist mir aufgefallen, dass das Apple-Betriebssystem nicht mehr so leicht zu bedienen ist, wie es ursprünglich gedacht war. Vor allem Einsteiger tun sich schwer, wie ich immer wieder bei Freunden merke, die mich beim Umstieg von Windows um Rat bei der Einrichtung fragen. Es ist das alte Dilemma: immer mehr Poweruser-Features werden integriert, welche die Einfachheit des System stören und es überladen wirken lassen. Hinzu kommen weitere Aspekte, die sich im Zusammenspiel mit anderen Geräten wie dem iPad und iPhone ergeben. Apple hat bereits angekündigt, dass das Desktopbetriebsystem (nächste Version: <a href="http://www.apple.com/macosx/mountain-lion/" target="_blank">Mountain Lion</a>) auch jährlich ein großes Update erfahren soll, um mit iOS Schritt halten zu können.</p>
<h3>UI-Ebenen</h3>
<p>Mission Control ist die Zusammenführung von Spaces und Expose. Für versierte Anwender sind diese Funktionen sicher nützlich, vor allem beim produktiven Arbeiten. Einsteiger rufen diese nur versehentlich auf (aktive Ecken) und sind irritiert. Hinzukommt noch der Space „Dashboard“, welcher früher einfach über den Bildschirm gelegt wurde. Nun liegt dieser mit dunkelgrauem Hintergrundbild links neben einem der bis zur Unednlichkeit erweiterbaren möglichen „Schreibtische“. Wenn man jetzt mit einem Programm in den Fullscreen-Modus wechselt, kommt ein weiterer Bereich hinzu. Man merkt, die Schreibtisch-Metapher funktioniert nicht mehr, „Spaces“ war noch logischer, obwohl ich diese auch nicht verwendet habe. Und wer noch TimeMachine und Versionen verwendet, der hat wirklich alle Dimensionen des Raums ausgereizt.<br />
Bei Klick auf das Launchpad-Icon im Dock oder die Hardkey bei neuen MacBooks wird der dem iPad entlehnte App-Starter aufgerufen. Eine Alternative zum Dock am Bildschirmrand oder zur einfachen Programme-Liste im Finder. Hier wird zum Erreichen eines Ziels (Programm öffnen) eine weitere Alternative geboten. Zum Wechseln zwischen Programmen gibt es noch den guten alten Shortcut Apfel+Tab.<br />
<img src="http://www.martinthiemann.de/wp-content/uploads/2012/02/osx-mission-control.jpg" /></p>
<h3>Feature-Overkill 1</h3>
<p>Da iLife-Programme nahtlos in OS X integriert sind und mit dem System häufig gleichzeitig aktualisiert werden, benenne ich als nächsten Problemkandidat das Fotoprogramm iPhoto. An drei Beispielen wird hier klar, wie durch Hinzufügen von weiteren Funktionen die gesamte User Experience leidet. Durch die Gesichtserkennung lassen sich Listen von Fotos bestimmter Personen erstellen. Wozu? Zumal ist ein gewisser Aufwand nötig, bis iPhoto das zuverlässig tut. Unter „Orte“ werden die Fotos der Weltkarte zugeordnet. Eine nette Spielerei. Aber diese Features sind in der Mediathek an Platz drei und vier angeordnet. Sie geben dem User den Eindruck von Wichtigkeit. Durch diese und viele weitere Störfeuer im UI werden die einfachen Funktionen wie Bilder importieren, Bilder sortieren und das Bearbeiten (funktioniert perfekt) geschwächt. Aber dafür gibt es jetzt „Themen“ zum Abspielen von Diashows &#8230;</p>
<h3>Feature-Overkill 2</h3>
<p>Die Seitenleiste, die den Ping-Stream beherbergt, macht aus iTunes rasch ein völlig überladenes 4-spaltiges (gefühlt 7+) Programm. Die Anzeige der Mediathek ist durch diverse Ansichtsmodi und die Interpreten-Spalte bereichert worden. Auch darin stecken wieder tolle Ideen, die für einige User interessant sein dürften. Wem aber die Einfachheit beim Abspielen von Musik und Videos wichtig ist, der dürfte von diesem Monster enttäuscht werden. Mich würde brennend interessieren, wie viele „Mainstream-User“ eine Smart-Playlist angelegt haben.<br />
<img src="http://www.martinthiemann.de/wp-content/uploads/2012/02/itunes.jpg" /></p>
<h3>iOS und OS X</h3>
<p>Ein Problem, an dem Apple offenbar ganz eifrig arbeitet, ist die Synchronität vom Desktop- zum Tablet- und Smartphone-Betreibssystem. Gemeint ist nicht, dass die System gleich aussehen und bedient werden sollen. Das wäre auch Sicht des Interaktionsdesign auch völlig unsinnig, unterschiedliche Geräte (Eingabemethoden, Nutzungsszenarios, &#8230;) müssen unterschiedliche behandelt werden. Es geht um eine konsistente User Experience, d.h. um das Gefühl, dass man sich im gleichen System befindet und gelernte Muster wieder anwenden kann. Wer einen Link aus Mobile Safari twittern will braucht wenig Mühe, ein Tap genügt. Unter OS X sucht man diese Option bis zum Spätsommer 2012 vergeblich und muss sich ein Bookmarklet (Poweruser!) dafür anlegen.<br />
Wer andererseits mit der Spotlightsuche auf dem iPad E-Mails nach Inhalten durchsucht, wird nichts finden. Die iOS-Suche beschränkt sich auf Absender, Empfänger und Betreff. So entsteht Irritation.</p>
<p>Im Moment findet eine spannende Entwicklung statt, bei der die Konzepte Desktop-PC und Mobilgerät verschwimmen und User je nach Situation zu anderer Hardware greifen. Cloudlösungen sollen die Daten synchron halten, neue Interaktionskonzepte und Geräte müssen jetzt für eine konsistente User-Experience sorgen.<br />
Ich hoffe, dass Apple mit Mountain Lion nicht noch weitere iOS-Features hinzufügt, ohne alte Zöpfe abzuschneiden. Im Moment ist noch zu wenig bekannt, aber Details wie die gleiche Benennung von „Calendar“, „Contacts“ etc. lassen erkennen, dass hier die Herausforderung liegt. Und Microsoft probiert sich bekanntermaßen auch im Spannungsfeld zwischen Desktop, Tablet und Smartphone, Stichwort: <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Metro_(design_language)" target="_blank">Metro UI</a>.</p>
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		<title>Free iPhone 4 template for presentation</title>
		<link>http://www.martinthiemann.de/blog/free-iphone-4-template/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Dec 2011 18:20:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Thiemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[I took a photo of a hand holding a white Apple iPhone 4. The Photoshop file has a transparent area and a clipping path for easy customization. It is perfect for presenting your app or mobile web site. Just download [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.martinthiemann.de/wp-content/uploads/2011/12/iphone-4-white-template.jpg" alt="Hand holding an Apple iPhone 4 white" /><br />
I took a photo of a hand holding a white Apple iPhone 4. The Photoshop file has a transparent area and a clipping path for easy customization. It is perfect for presenting your app or mobile web site. <a href="http://dl.dropbox.com/u/6722329/downloads/iphone-4-white-template-thiemann.psd.zip">Just download</a> the high-res file for free and place your design or mockup (as background layer)!</p>
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		<title>E-Ticketing: Deutsche Bahn Touch&amp;Travel</title>
		<link>http://www.martinthiemann.de/blog/e-ticketing-deutsche-bahn-touchtravel/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 20:46:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Thiemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Anfang 2011 verbindet mich eine Hass-Liebe mit der Deutschen Bahn. Der erste Akt zum Start meiner Selbständigkeit war der Kauf einer BahnCard 50. Ich kann mich über Vieles beim Bahn fahren ärgern, bin aber grundsätzlich ein Fan der Mobilität [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.martinthiemann.de/wp-content/uploads/2011/09/touchandtravel-iphone-app1.jpg" alt="Touch and Travel iPhone App" /><br />
Seit Anfang 2011 verbindet mich eine <a href="http://www.martinthiemann.de/blog/bahn-tickets-kaufen/">Hass-Liebe</a> mit der Deutschen Bahn. Der erste Akt zum Start meiner Selbständigkeit war der Kauf einer BahnCard 50. Ich kann mich über Vieles beim Bahn fahren ärgern, bin aber grundsätzlich ein Fan der Mobilität ohne Auto.</p>
<h3>E-Ticketing einfach und effizient</h3>
<p>Im Moment teste ich <a href="http://www.touchandtravel.de/">Touch&#038;Travel,</a> ein neues E-Ticket-System der Bahn. Mit der <a href="http://itunes.apple.com/de/app/touch-travel/id403714985?mt=8">iPhone-App</a> (auch für Android erhältlich) muss beim Betreten des Zuges eingecheckt werden, am Zielbahnhof checkt man aus. Ein Ticketkauf im Voraus ist nicht nötig. Durch GPS und den Daten des Mobilfunkanbieters werden die ortsbezogenen Informationen zur Verfügung gestellt, um die zurückgelegte Verbindung und den Fahrpreis zu ermitteln. (Man muss dem Mobilfunkanbieter zuerst die Erlaubnis erteilen.) Alternativ wird auch das Einchecken mittels NFC (Near Field Communication) angeboten. Hierzu muss das NFC-fähige Handy kurz an den Kontaktpunkt (ein blaues Schild) am Bahnsteig gehalten werden, um Start- oder Endbahnhof zu bestimmen.<br />
Am Monatsende kommt dann eine Rechnung mit allen zurückgelegten Verbindungen – eine erhebliche Erleichterung für die Buchhaltung.<br />
Das Projekt befindet sich noch in der Pilotphase mit einigen Einschränkungen (nicht alle Provider und Handy-Plattformen, nur Fernverbindungen). Aus Sicht der Benutzung scheint das Vergessen des Auscheckens das größte Problem zu sein. Mir ist das selbst auch passiert und beim Lesen der AppStore-Rezensionen wurde das Problem ebenfalls deutlich. Das Design der App ist reduziert und übersichtlich, die Bedienung einfach und intuitiv. </p>
<h3>Die Fahrscheine bitte</h3>
<p>Bei der Fahrscheinkontrolle zeigt man das iPhone mit der geöffneten App, ein QR-Code wird vom Kontrolleur gescannt. Ok, man muss dem Verantwortlichen kurz das &#8220;neuartige System&#8221; erklären und neugierige Blicke des Abteils ertragen.<br />
In meinen ersten Tests hat das System bestens funktioniert und hebt viele Nachteile der anderen Ticketlösungen (Automat, Online-Ticket) auf. Ein großartiges Konzept, bei dem ich mir sicher bin, dass es in den nächsten Jahren eine starke Verbreitung erfahren wird. <strong>I like!</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kreativität aushalten</title>
		<link>http://www.martinthiemann.de/blog/kreativitaet-aushalten-buch/</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Aug 2011 11:07:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Thiemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Kreative Arbeit ist in mancher Hinsicht anders. Für viele ist der Job kein Beruf, sondern Berufung. Ideen finden ist ein besonderer Prozess – schlecht kalkulierbar, schwer zu systematisieren, anstrengend, wertschöpfend. Ein Buch über das Arbeiten in der Kreativbranche Wer in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.martinthiemann.de/wp-content/uploads/2011/08/kreativitaet_aushalten.jpg" alt="Buch Kreativitaet aushalten" title="kreativitaet_aushalten_psychologie_fuer_designer_buch" /><br />
Kreative Arbeit ist in mancher Hinsicht anders. Für viele ist der Job kein Beruf, sondern Berufung. Ideen finden ist ein besonderer Prozess – schlecht kalkulierbar, schwer zu systematisieren, anstrengend, wertschöpfend.</p>
<h3>Ein Buch über das Arbeiten in der Kreativbranche</h3>
<p>Wer in der Kreativbranche tätig ist, sollte einen Blick in das Buch <a href="http://www.typografie.de/Unsere-Buecher/Grafikdesign/Frank-Berzbach/Kreativitaet-aushalten::1175.html">„Kreativität aushalten – Psychologie für Designer“</a> werfen. Hier erfährt man beispielsweise, wie man konstruktive Kritik gibt und annimmt, was die Vor- und Nachteile der „Teleheimarbeit“ (Homeoffice) sind oder was eine gute Idee wert ist. Frank Berzbach argumentiert so manche Vorahnung umfassend und bringt erhellende Beispiele. Das schön gestaltete (2-farbiger Druck) Buch ist gleichermaßen für Freelancer wie Kreative in Festanstellung gedacht, auf allen Stufen der Karriereleiter. Es geht außerdem um weitere Aspekte des Arbeitens, von der Ernährung über die Trennung von Beruflichem und Privatem bis hin zur Teamarbeit, einem so selbstverständlichen wie konfliktgeladenem Feld.<br />
Pflichtlektüre!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>iPad-Apps: neue UI-Konzepte</title>
		<link>http://www.martinthiemann.de/blog/ipad-apps-neue-ui-konzepte/</link>
		<comments>http://www.martinthiemann.de/blog/ipad-apps-neue-ui-konzepte/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 23 Jun 2011 16:47:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Thiemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei der visuellen Gestaltung und den Interaktionskonzepten aktueller iOS-Apps ist ein interessantes Phänomen zu beobachten. iPhone-Apps bleiben sehr nah am UI-Konzept der Apple-eigenen Apps und bedienen sich der Templates des offiziellen Software Development Kit (SDK). Bei den iPad-Apps wiederum ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.martinthiemann.de/wp-content/uploads/2011/06/opener_blog-post-iPad-UX1.jpg" alt="iPad User Experience" /><br />
Bei der visuellen Gestaltung und den Interaktionskonzepten aktueller iOS-Apps ist ein interessantes Phänomen zu beobachten. iPhone-Apps bleiben sehr nah am UI-Konzept der Apple-eigenen Apps und bedienen sich der  Templates des offiziellen <a href="http://developer.apple.com/devcenter/ios/">Software Development Kit</a> (SDK). Bei den iPad-Apps wiederum ist zu erkennen, dass alternative Design- und Bedienkonzepte auftauchen und sich auch in der Praxis bewähren.<br />
Als Beispiel kann hier die offizielle <a href="http://itunes.apple.com/de/app/twitter/id333903271?mt=8">Twitter-App</a> genannt werden, die anders als auf dem iPhone, mit einem neuen und individuellen Stapel-Konzept aufwartet. Kein Header mit dem Titel, keine üblichen Zurück-Buttons oben links und schon gar keine Footerleiste. (Bei den ersten iPhone-zu-iPad-Adaptionen war die Navigationsleiste im Fuß noch häufig zu sehen, vermutlich aus Effizienzgründen und dem Fehlen von bekannten Bedienmustern. Elemente im Footer werden <a href="http://www.useit.com/alertbox/ipad-1st-study.html">nachweislich</a> auf dem iPad leicht übersehen.)</p>
<h3>UI</h3>
<p>Auf dem iPad setzen sich vermehrt Apps mit ganz eigener Designsprache durch. Die Formen und Oberflächen von Buttons, die Typografie und weitere Gestaltungsmerkmale lösen sich immer weiter vom SDK (Beispiele: Twitter, Magazin- und Zeitungsapps, <a href="http://flipboard.com/">Flipboard</a>, <a href="http://www.zite.com/">Zite</a> &#8230;). Durch individuelles Design werden die jeweiligen (Produkt-)Marken gestärkt und spezielle Funktionen abgebildet. Solange die Usability unter der markenfokusierten Gestaltung nicht leidet und die Apps nicht zu Fremdkörpern im iOS-Umfeld werden, spricht nichts dagegen. Vielmehr hilft die Individualisierung der Orientierung (&#8220;In welcher App bin ich gerade?&#8221;). Auf die Balance kommt es an.</p>
<p><img src="http://www.martinthiemann.de/wp-content/uploads/2011/06/vergleich1.jpg" alt="" title="vergleich" /><br />
<em>Bei der Gestaltung von Apps gibt es verschiedene Individualisierungsgrade. GoodReader verwendet praktisch nur SDK-Standard-Elemente, SAP BusinessOne passt diese durch Farbgebung an die eigene Marke an. Twitter geht noch weiter und setzt auf eine komplett eigene Optik und Interaktion.</em></p>
<p>Aktuelle findet in diesem Bereich eine spannende Entwicklung statt und es werden immer neue UI-Konzepte auftauchen, sich etablieren (Bsp: Pull to Refresh) oder wieder verschwinden. Allein durch die Größe des Screens ist mehr Spielraum und das iPad-Bedienkonzept ist längst nicht so schlüssig und ausgereift wie auf dem iPhone. Interessant ist auch, wie künftige Lösungen auf die unterschiedlichen Bedien-Gesten eingehen. Schließlich werden iPad und iPhone anders in den Händen gehalten und in komplett unterschiedlichen Use-Cases verwendet. Beim iPhone herrscht die Bedienung mit dem Daumen bei geringem Betrachtungsabstand vor, beim iPad wird häufiger die ganze Hand und der Zeigefinger aktiv. Einige Apps gehen schon auf typische Gerätehaltungen des iPad ein. <a href="http://reederapp.com/ipad/">Reeder</a> hat den wichtigen Blätter-Button genau richtig positioniert, vertikal zentriert am linken Rand, bequem erreichbar. Auch Apple probiert sich mit einem Split-Keyboard für die Bedienung mit den Daumen (wie wahrscheinlich auch <a href="http://youtu.be/mbGHoie0yUM?t=2m53s">Windows 8</a>).</p>
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		<title>see #6</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Apr 2011 12:21:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Thiemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern habe ich zum ersten Mal die „see“ besucht, die Konferenz zur Visualisierung von Information, veranstaltet von der Wiesbadener Agentur Scholz &#038; Volkmer. Schon die Tatsache, dass die Veranstaltung in einer großen Kirche (900 Teilnehmer) stattfand und mancher Vortrag wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.martinthiemann.de/wp-content/uploads/2011/04/portrait_martinthiemann_see6-2.jpg" alt="martin thiemann see-style" title="portrait_martinthiemann_see6-2" /></p>
<p>Gestern habe ich zum ersten Mal die <a href="http://www.see-conference.org">„see“</a> besucht, die Konferenz zur Visualisierung von Information, veranstaltet von der Wiesbadener Agentur <a href="http://www.s-v.de">Scholz &#038; Volkmer</a>. Schon die Tatsache, dass die Veranstaltung in einer großen Kirche (900 Teilnehmer) stattfand und mancher Vortrag wie eine Predigt wirkte, waren beeindruckend und inspirierend zugleich. Auch wenn die Kirchenbänke über den Tag immer härter wurden. Hier notiere ich kurz meine persönlichen Highlights:</p>
<h3>Prof. Dr. Harald Welzer</h3>
<p><a href="http://www.kwi-nrw.de/home/profil-hwelzer.html">Welzer</a> war einer dieser Prediger. Ohne Slideshow fesselte er, indem er über die Natur und den Menschen in seinem Umgang mit ihr wetterte. Kein Ort wäre für den Kulturwissenschaftler/Buchautor (<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3596178630/ref=as_li_qf_sp_asin_il_tl?ie=UTF8&#038;tag=martithiem-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3596178630">„Klimakriege“</a>) und die ganze Thematik (Special: Nachhaltigkeit) passender, als die Wiesbadener Lutherkirche. Interessante Zitate:</p>
<blockquote><p>
„Krisen sind Funktionsgrenzen des ganzen Systems.“</p>
</blockquote>
<blockquote><p>
„Wir leben nicht mehr in einer Konsumgesellschaft, sondern in einer Kaufgesellschaft. 30–40% der Produkte werden unbenutzt weggeschmissen.“
</p>
</blockquote>
<h3>Carlo Ratti</h3>
<p>Der Leiter des <a href="http://senseable.mit.edu/">SENSEable</a> City Lab des MIT in Boston stellte unter anderem die Projekte „Trash-Track“ und das „Copenhagen Wheel“ vor. Bei ersterem geht es um den Versuch, die Wege unseres Abfalls aufzuspüren und zu visualisieren. 3000 Abfälle (Computer, Bananenschale, &#8230;) wurden mit Minisendern versehen und so der Weg quer durch die USA verfolgt. Ästhetische und erstaunliche Ergebnisse kommen so ans Licht.</p>
<p><iframe title="YouTube video player" width="560" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/fvTZc5hWBNY?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Beim „Copenhagen Wheel“ handelt es sich um ein Gerät, welches im Hinterrad jedes beliebigen Fahrrads integriert wird. Es verwandelt das Rad in Kürze in ein e-Bike und kann verschiedenste Daten wie Position, Temperatur etc. anonym an die Stadtverwaltung senden. Vielfahrer können so „Green Miles“ sammeln wie man es von Bonusmeilen beim Fliegen kennt, nur mit einem positiven Effekt auf die Umwelt. Durch die Auswertung und Visualisierung der durch die Menge an Fahrradfahrern (50% fahren täglich Rad in Kopenhagen) erzeugten Daten, lassen sich Veränderungen bei der Stadtplanung o.ä. forcieren.</p>
<p><iframe title="YouTube video player" width="560" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/S7y3qIQu3Gc?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Brendan Dawes</h3>
<p>Mit einem selbstironischen und unterhaltsamen Vortrag stellte der Brite <a href="http://www.brendandawes.com/">Brendan Dawes</a>, dessen Werke auch im New Yorker MoMa (<a href="http://www.brendandawes.com/project/cinema-redux/">Cinema-Redux</a>) hängen, Projekte zwischen Design und Kunst vor. </p>
<blockquote><p>
„Samstags arbeitet meine Frau. Dann darf ich spielen und solche Dinge entstehen. Ich hab’ ja keine Freunde.“
</p>
</blockquote>
<p>Seine hölzerne Wettervorhersage-Box (FIDO Weather Indicator) hat mir besonders gefallen.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/17329257" width="601" height="338" frameborder="0"></iframe></p>
<h3>Joshua Prince-Ramus</h3>
<p><a href="http://www.ted.com/speakers/joshua_prince_ramus.html">Prince-Ramus</a> ist einer der weltweit einflussreichsten Jung-Architekten (Büro <a href="http://www.rex-ny.com/">REX</a> aus New York) und zeigte, wie er ganz rational, analytisch und mit Hilfe der Informationsvisualisierung Gebäude wie die <a href="http://www.rex-ny.com/work/seattle-library/">Seattle Library</a> oder das <a href="http://www.rex-ny.com/work/wyly-theatre/">Wyly Theatre</a> entwirft. Er wettert gegen Star-Architektin <a href="http://www.zaha-hadid.com">Zaha Hadid</a>, denn er gestalte im Gegensatz zu ihr nicht schön, sondern richtig. In seinem interdiziplinären Team entsteht Architektur, die das Warum selbstbewusst und mit Hilfe der (neuerdings auch bewegten) Datenvisualisierung beantwortet. Die visualisierte Herleitung überzeuge Kunden und Investoren, sie sei logisch und nachvollziehbar.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Ich fand es gerade gut, dass das Thema Informationsvisualisierung und Nachhaltigkeit eher großzügig ausgelegt wurde. So war die Veranstaltung abwechslungsreich und fördert den Blick über den Tellerrand! Ich freue mich auf see #7!</p>
<p>Auch interessant: <a href="http://twitter.com/#search?q=%23see6">Diskussion auf Twitter</a>; offizielle <a href="http://www.flickr.com/photos/25945630@N04/">Fotos</a> auf Flickr, <a href="http://www.see-conference.org/videostream/">Video-Stream</a> der Veranstaltung</p>
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		<pubDate>Wed, 06 Apr 2011 14:54:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Thiemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt immernoch viele Websites, vor allem von Unternehmen im IT-Sektor, die auf der Startseite Links zu allen Inhalten der Site anbieten. Per Mouse-Over werden umfangreiche Menüs mit Untermenüs aufgeklappt, um Platz zu schaffen für Unmengen von Links. Dem User [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt immernoch viele Websites, vor allem von Unternehmen im IT-Sektor, die auf der Startseite Links zu allen Inhalten der Site anbieten. Per Mouse-Over werden umfangreiche Menüs mit Untermenüs aufgeklappt, um Platz zu schaffen für Unmengen von Links. Dem User wird viel abverlangt: Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden, marketinglastige Produktbezeichnungen entschlüsseln sowie ein höchstpräziser Umgang mit der Maus (Mouse-Over-Untermenüs = Heißer Draht). Ich bin mir sicher, dass sich der Großteil der User auf <a href="http://www.ibm.de">ibm.de</a> vorwiegend über Produkte und Services des IT-Giganten informieren wollen. Diesen wird zugemutet, mühsam Listen abzuscannen. Besser wäre eine strukturierte, übersichtliche Seite „Produkte und Services“.</p>
<p>Auch wenn die Nutzergruppen von <a href="http://www.apple.de">apple.de</a> und <a href="http://www.ibm.de">ibm.de</a> sicher nicht identisch sind, könnte der Unterschied im Umgang mit den Navigationselementen größer nicht sein. Während IBM 260 Links auf der Startseite anbietet, sind es bei Apple gerade einmal 29 Links. Apple nimmt in Kauf, dass für bestimmte, wenig besuchte Seiten mehr Klicks notwendig sind, um die Mehrheit der User nicht zu verwirren. Reduktion als Mittel für eine bessere User Experience.</p>
<p><img src="http://www.martinthiemann.de/wp-content/uploads/2011/04/ibm.jpg" /><br />
<em>Die Startseite von IBM mit über 200 Links</em><br />
<img src="http://www.martinthiemann.de/wp-content/uploads/2011/04/apple.jpg" /><br />
<em>Typisch Apple: reduziert auf das Wesentliche</em></p>
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